Breze gegen Karma

Dies ist eine satirische Website. Nimm es nicht ernst Es ist ein Witz.

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Was als viraler Gag begann, wird vielleicht bald Wirklichkeit. Seit Monaten wird über die Studentenapp Jodel das Gerücht verbreitet, dass man beim Nürnberger Brezenhersteller Kolb, Karma gegen Backwaren einlösen könne. Bei dem Karma handelt es sich um Punkte, die man für das Verfassen und Bewerten von lustigen oder hilfreichen Beiträgen in der App erhält. In der letzten Zeit häuften sich die Anfragen nach sogenannten Karmabrezen. "Als die ersten Leute kamen und fragten, ob Sie mit Karma bezahlen könnten, waren wir alle noch verdutzt und unsicher. Mittlerweile wissen wir, was hier los ist und können es unseren Kunden erklären. Enttäuscht sind sie dann meistens trotzdem.", so Anne, eine Verkäuferin bei Brezen Kolb. Dies brachte den Geschäftsführer Peter Kolb auf eine Idee: "Warum setzt man das nicht um, wenn es von so vielen Leuten gewünscht wird. Wir stehen daher in engen Kontakt mit den Entwicklern der App führen Verhandlungen über eine mögliche Realisierung. Entscheidend ist hierfür die technische Umsetzung der Verrechnung mit Karmapunkten. Zuerst müssen wir aber wissen, in wie weit ein solches Angebot überhaupt angenommen wird."
Einen Testlauf plant das fränkische Unternehmen am 15.04.2017. An mehreren teilnehmenden Verkaufsstellen, sollen kostenlose Karmabrezen angeboten werden. Einzige Bedingung ist das Erstellen eines Beitrags in Jodel. "Wir haben zwar ein paar hundert Brezen, die wir hergeben können, pro Person wird es aber immer nur eine Breze geben. Damit möchten wir sicherstellen, dass jeder etwas bekommt. ", erklärt Peter Kolb. "Sollte die Aktion auf positive Resonanz stoßen, können wir konkrete Maßnahmen mit den Entwicklern der App besprechen. Am Samstag werden wir die Brezen verschenken, aber vielleicht ist bald wirklich die Bezahlung mit Karma möglich."
Auch die Betreiber von Jodel zeigen großes Interesse an dieser Idee. "Wenn sich weitere Investoren und Sponsoren finden, lässt sich hieraus sicherlich ein Geschäftsmodell entwickeln. Wir erreichen eine Vielzahl an potenziellen Kunden und das hier wäre eine innovative Form des Marketings", schwärmt Alessio Avellan Borgmeyer, Erfinder der App.
Bis dahin heißt es abwarten und den Nürnbergern schon einmal einen guten Appetit.

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