Neuer Coup von Dobrindt: Führerscheinpflicht für Wassersportler wird abgeschafft!

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Neuer Coup von Dobrindt: Führerscheinpflicht für Wassersportler wird abgeschafft!

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen aus dem Bundesministerium für Verkehrspolitik und Zukunftstechnologien, kurz BMVI, zu erfahren war, wird die Führerscheinpflicht für Wassersportler ab der Saison 2017 komplett abgeschafft. Bereits vor zwei Jahren wurde die Grenze der führerscheinfreien Boote von 5 auf 15 PS erweitert. Nach entsprechenden Studien in den sozialen Netzwerken ist inzwischen einwandfrei belegt, dass Segler und Motorbootfahrer ohne Führerscheine die besseren Freizeitkapitäne sind. Um diesen Erkenntnissen Rechnung zu tragen, werden in Zukunft Prüfungen für Sportbootführerscheine nicht mehr abgenommen, um die Sicherheit auf den Weltmeeren nicht unnötig zu gefährden. Wassersportler, die bereits einen oder mehrere Führerscheine erworben haben, können diese an die ausstellenden Verbände zurückgeben und werden dann aus den entsprechenden Verzeichnissen gelöscht, um negative Folgen (Versicherung, Gericht) im Schadenfall auszuschließen. Einnahmeverluste der Verbände sollen durch sogenannte Passagegebühren ausgeglichen werden. Eine Plakette, die zum Befahren der Deutschen Hoheitsgewässer auf der Ostsee berechtigt, kann ab sofort gegen eine jährliche Gebühr in Höhe der Prüfungskosten für den SBF See bei einem der Prüfungsausschüsse erworben werden. Erweiterung auf 12 sm, gesamte Nord- und Ostsee oder alle Gewässer der Welt analog zu den Gebühren der entsprechenden Scheine zusätzlich.
Foto: BMVI

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