Badewarnung auf Kreta

Sonntag 26 September 2059 32225 Teilen

Badewarnung auf Kreta

Am Freitag, dem 13. August, sprach der griechische Tourismusminister, Haris Theocharis, eine allgemeine Warnung, vorallem für die stärker betroffene Nordküste Kretas aus. Der Grund liegt diesmal nicht unbedingt bei den Bodenströmungen, welche sowieso Thema sind an der Nordküste, sondern an Hai-Attacken. Dies hätte es so noch nie gegeben, meinte auch der Tourismusminister, denn Haie und wohnen einfach nicht in der Gegend, natürlich ist es nicht abwegig denn Im Mittelmeer sind 49 verschiedene Haiarten heimisch, und einige weitere verirren sich auf ihren Wanderungen immer wieder durch die Strasse von Gibraltar ins Mittelmeer, und kommen dabei immer wieder bis in griechische Gewässer. Sowohl die Ägäis als auch das Ionische Meer gelten dabei im Mittelmeer wegen der sehr guten Wasserqualität als haireiche Gewässer. Jedoch habe sich anscheinend jetzt ein ganzes Rudel Haie hier angesiedelt. Dies zieht sich vom Sonnenstrand Kavros, über Rethymnon bis nach Parnormos, denn vorallem in desen Regionen kam es in den letzten Tagen vermehrt zu Hai-Angriffen.
Laut der Tourismusbranche, sollen diese jetzt gejagt werden, dass sie in diesen Regionen ausgerottet sind bzw. verdrängt sind, da es sich äußerst schlecht auf den Tourismus auswirken kann. Der Verein Látreis ton zóon Kríti e.V (Tierfreunde Kreta e.V) meint, Tatsächlich sind viele Haiarten inzwischen an den Rande der Ausrottung gedrängt worden, und man sollte eigentlich nicht von Unglück reden, wenn man mal einen Hai zu Gesicht bekommt. Andererseits ist es schwer das Wort “Glück” zu verwenden, wenn man im freien Gewässer vor sich einen Hai entdeckt, auch wenn von einem Hai den man sieht eigentlich so gut wie gar keine Gefahr ausgeht.
Trotzdem lässt sich nicht abstreiten, dass in den letzten Tagen mehrere Leute den Angriffen zum Opfer fielen. Es sollen um die 16 Angriffe stattgefunden haben, wobei es bei 4 sogar tödlich verlief.

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