Vorsteherin eines Wiener Bezirksgerichtes ehemalige Rädelsführerin der Corona-Gegner-Szene in Brüssel?

Mittwoch 14 April 11042 Teilen

Vorsteherin eines Wiener Bezirksgerichtes ehemalige Rädelsführerin der Corona-Gegner-Szene in Brüssel?

Wien, in zehn Jahren

Wir erinnern uns zurück an das Jahr 2020. Damals fand die Corona-Pandemie-ihren Ausgang, die die Welt jahrelang beschäftigte und Österreich bis zum Jahr 2025 insgesamt 24 Lockdowns bescherte - bis dies durch eine Volksabstimmung unterbunden wurde.

Auch wurden im Jahr 2020 zahlreiche strafrechtliche Ermittlungsverfahren im ÖVP-Dunstkreis der Ära "Türkisch" eingeleitet. Letztlich gerieten auch Spitzenbeamte der Justiz ins Visier, darunter etwa der ehemalige Sektionschef Pilnacek, der ehemalige Verfassungsrichter Wolfgang Brandstetter (beide rechtskräftig verurteilt wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses im Jahr 2026) sowie der damalige Leiter der Wiener Oberstaatsanwaltschaft.

Ausgehend von den im Rahmen dieser Ermittlungsverfahren beschlagnahmten Datenträgern werden seitdem immer neue Ermittlungsverfahren eingeleitet. Über 3000 Datenträger wurden seitdem beschlagnahmt, sodass auch im Jahr 2031 immer noch neue Details zu Funktionsträgern der Justiz und ihrem Umfeld bekannt werden.

So ergab die jüngste Auswertung einer Chat-Kommunikation aus dem April 2021 nun zehn Jahre später, dass eine Richterin, heute Vorsteherin eines Wiener Bezirksgerichtes, die in den Jahren 2019 bis 2021 für das Außenministerium in Brüssel tätig war, im Jahr 2021 eine führende Person in der Corona-Maßnahmen-Gegner-Szene gewesen sein könnte. Laut den bisherigen Rechercheergebnissen wurden die damaligen Aktivitäten in der Szene durch die Richterin in der Kommunikation mit einer engen Freundin und Vertrauensperson, einer Richterin am Landesgericht Innsbruck, als "Spazieren" kodiert. Inwiefern die Tiroler Richterin in diese Aktivitäten ihrer verwickelt war, ist derzeit noch nicht bekannt; die Recherchen laufen.

Konsequenzen werden den zwei Richterinnen jedenfalls nicht drohen. Bekanntermaßen wurden mit der Volksabstimmung 2025 nicht nur Corona-Locksdowns untersagt sondern stimmte das Volk auch für eine Amnestie für sämtliche im Rahmen mit der Corona-Pandemie begangenen Straftaten und Verwaltungsübertretungen.

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