Die Situation wird ernst: 1700 Zivildiener haben sich gemeldet

Montag 03 August 90838 Teilen

Die Situation wird ernst: 1700 Zivildiener haben sich gemeldet

Die meisten Menschen sind derzeit aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Doch während viele mit dieser Aufforderung zu kämpfen haben, kommen einige Berufsgruppen an ihre Grenzen. Die Rettungsorganisationen übernehmen durch die Coronakrise neben Krankentransport- und Rettungsfahrten auch zahlreiche weitere Aufgaben. Zur Bewältigung brauchen sie mehr Schutzausrüstung und Personal.

Notfälle und Ausnahmesituationen sind für den Rettungsdienst Alltag. Die Helferinnen und Helfer findet man in Situationen, denen andere gerne aus dem Weg gehen. Clemens Gebath ist Notfallsanitäter am Stützpunkt des Arbeiter-Samariterbundes in St. Pölten. Laut Gebath herrscht eine antreibende Stimme.

Der Schlüssel in vielen Bereichen der Rettungsorganisationen werden Zivildiener sein müssen. Aus diesem Grund hatte die Bundesregierung ehemalige Zivildiener dazu aufgerufen, sich für die nächsten Monate freiwillig zu melden. Österreichweit haben sich schon etwa 1700 junge Männer gemeldet. Die Zuteilung erfolgt demnächst über die Länder sowie das Rote Kreuz.


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