Feierliches Krönungszeremoniell in Wiesbaden

Freitag 27 November 63806 Teilen

Feierliches Krönungszeremoniell in Wiesbaden

Nun ist es offiziell. Was im inneren Kreis schon geraume Zeit
für ehrfürchtiges Erschauern sorgte, ist nun auch der restlichen Schafsherde verkündet worden.
Mausi Kopp ist Nachfolger des ehemaligen Zenmeisters Zensho W. Kopp. Aus großer Güte und Liebe zu allen Wesen tritt sie verantwortungsvoll dieses schwere Amt an. Welch schwere Last nun auf ihren Schultern liegt ahnen wohl nur die wenigsten.
Der Zeitpunkt der Thronfolge ist wohl gewählt, denn bei einem plötzlichen Ablebens seitens W. Kopp hätte die Machtübername wohl zu nicht unerheblichen Auflösungstendenzen innerhalb des Vereins geführt.
Doch bei dieser geschickten Staffelübergabe und der genauen Beobachtung durch W. Kopp werden die ihm Anvertrauten langsam aber sicher an den neuen Status herangeführt.
Wie ein Frosch, der sich langsam an die steigende Temperatur im Kochtopf gewöhnt und am Ende willenlos gegart und als Eiweißeinlage in Mausis Saftpresse landet.
Wichtigstes Anliegen dieser Aktion ist natürlicherweise wie immer das liebe Geld, was bei den Kopp´s schon lange keine Nebenrolle mehr spielt. Buddhistische Prinzipien wie Genügssamkeit oder Wunschlosigkeit zählen für Schüler. Diese kleingeistigen und fast schon samsarisch anmutenden Ansätze wurden in der Wiesbadener Nicolaistraße schon lange überstiegen.
Der Lebenswandel von Mausi Kopp entspricht eher einer aus der Gala entsprungenen Boulevardmatratze zweiter Kategorie.
Und so verwundert es auch nicht, das die Aufforderung an die treuen Schüler ergeht, ihr zu vererbendes Hab & Gut nicht einem erdverhaftetem Verwandten zu überlassen sondern vielmehr dem Göttlichen selbst zur Verfügung zu stellen. Das mit dieser edlen Geste nicht nur das Wohlwollen von M & M auf sich gezogen wird, sondern natürlicherweise auch himmlische Segnungen einhergehen, versteht sich von selbst.
So wird das Unausweichliche teils zähneknirschend, teils mit der üblichen „ich bin ja nicht betroffen“ Einstellung hingenommen.
Wohin dieses Verhalten führt hat man schon öfters im langen Lauf der Geschichte erfahren dürfen, doch wie hat ein weiser Mann mal gesagt. Jeder ist hier zu gebrauchen, wenn auch nur als schlechtes Beispiel


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