Polizei testet Napalm zur Auflösung illegaler Demonstrationen

Sonntag 12 Juli 89065 Teilen

Polizei testet Napalm zur Auflösung illegaler Demonstrationen

Die Zürcher Kantonspolizei testet zurzeit ein neues Mittel gegen Demonstranten: Napalm ist eine Brandwaffe, die als zähflüssige, klebrige Masse am Ziel haftet und eine starke Brandwirkung entwickelt. Diese können tödlich sein, wie man seit Sonntag weiss.

Salzsäure reicht nicht aus

Die Chaos-Tage in Hamburg sind vorbei. In Zürich will die Polizei nun sicherstellen, dass es hier nicht solchen Szenarien kommen kann. Illegale Demonstrationen sollen kurzerhand mit Napalm beendet werden. «Tests mit Salzsäure ergaben keine zufriedenstellenden Ergebnisse», so Hauptkommissar Meier. «Zwar können wir mit einer üblichen Wasserkanone damit schnell alle mit Salzsäure bewerfen, doch die Säure greift das Material an. Es funktioniert zwar besser als Tränengas, aber es ist noch nicht effektiv genug. Zu viele überleben die Salzsäure.»


Bereits fünfzehn Tote

Meier erklärt wie das neue Mittel geprüft wurde: «Getestet haben wir es mit Freiwilligen. Einige Obdachlose hatten sich gefreut über dieses lukrative Angebot. Für 20 Franken pro Stunde mussten Sie am letzten Sonntag in die Rolle von Krawallmachern steigen. Diese gestellte Demonstration wurde erfolgreich durch Napalm aufgelöst. Die Armee hat uns dabei noch geholfen. Aber in Zukunft können wir auch eigenständig Napalm einsetzen, wenn wir dies für nötig halten.»

Hans Müller, welcher mit seinem Gartenzwerimperiom reich wurde, ist begeistert von dieser neuen Methode. «Als ich davon hörte habe ich mir gleich eine gute Zigarre angezündet. Sowas muss gefeiert werden. Endlich passiert etwas. Diese Anarchisten, Homosexuellen - und wie sie alle heissen - müssen dezimiert werden. Ohne Napalm hätten wir hier bald schon die Revolution», meint Müller.

Polizei empfiehlt Vollkasko

Da diese Demonstrationen meist auf Strassen stattfinden werden auch Autos niedergebrannt. «Der Schwarze Block würde diese sowieso niederbrennen. Ich empfehle Vollkasko oder das Auto sicher in der Garage unterbringen.», sagt Meier.


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