Spittaler Punker prügelt "Killer-Clown" krankenhausreif

Montag 21 September 69121 Teilen

Spittaler Punker prügelt

Zeitungsberichten zufolge hat der Punker Andreas H. in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Spittal a. d. Drau einen so genannten "Killer-Clown" krankenhausreif geprügelt und ihn anschließend gezwungen eine Andrea Berg CD komplett anzuhören.

Der übel zugerichtete Clown - Rene R. (29) - schilderte der Kronen-Zeitung den Vorfall noch am Krankenbett:

Er habe nur Leute erschrecken und in Todesangst versetzen wollen und wollte aber niemandem etwas tun. Er sei gerade dabei gewesen, eine alte Frau mit aufgesetzter Gruselmaske und einem Hammer in der Hand zu erschrecken, als der Punker plötzlich aus dem Nichts auftauchte.

"Er war auf einmal hinter mir und rief "Punk ist tot, es lebe der Punk!!". Der war total irre. Ich schrie laut "its a prank bro, its a prank!" aber das machte ihn scheinbar noch wütender. Erst hat er mir den Hammer aus der Hand geschlagen und dann mit der anderen Hand einen Döner mit scharfer Soße ins Gesicht gedrückt. Das Letzte, was er zu mir sagte bevor bei mir die Lichter ausgingen war "Das kannst du dir abschminken!"

"Als ich wieder zu mir gekommen bin, da sah ich ihn mit der alten Frau auf einer Parkbank sitzen - Die haben Kuchen gegessen und Dame gespielt! Dann hat er gesehen, dass ich bei Bewusstsein bin und kam wieder zu mir! Oh Gott, ich hatte solche Angst!!!
Er hat mir dann Kopfhörer aufgesetzt, mich mit Panzertape festgebunden und ganz laut Andrea Berg angemacht...ANDREA BERG MANN!!!."

Anschließend habe der Deutschpunker den Clown wie einen Hund hinter sich her geführt und vor einem Kegel Pub angebunden, in welches er einkehrte. E. wollte mehrmals fliehen, was der Punker jedoch verhinderte.

"Ich musste Sitz und Platz machen, für ihn jonglieren und seinen Ring küssen! Der kam jede Minute raus und hat kontrolliert, ob die Andrea Berg Songs noch laufen!!! Völlig gestört!"

Die Polizei fand Rene R.. in den frühen Morgenstunden in einem Schließfach am Bahnhof.
Ärzte sagen, die körperlichen Verletzungen seien "überschaubar". Viel schlimmer ist, das R. womöglich nie wieder lachen kann.

Rene R. sagte, er wolle nie wieder unschuldige Menschen erschrecken, die sich nicht wehren können. Die rüstige Renterin Hildegard F. (67) ist dankbar: "Ich treffe Herrn Hatte ab sofort regelmäßig zu Eierlikör und Rommé-Runden. Ein wahrer Prachtkerl. Ich bin dankbar, dass er mir geholfen hat."


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